Behind the Scenes: So entstehen unsere Keyvisuals

May 31, 2019 / by Sophie Luna


Heute werfen wir mal wieder einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie unsere coolen Cardboard Keyvisuals für das Web entstehen. Die Grundlage hierfür ist denkbar unkompliziert. Mit einigen wenigen Hilfsmitteln aus dem Fachmarkt, ein bisschen Licht und natürlich einer guten Kamera lässt sich ein einfacher, zweckmäßiger Aufbau realisieren.

Was man hierzu braucht?

Worauf man achten sollte?

Um die Objekte später besonders gut freistellen zu können, haben wir den Hintergrund wie eine Hohlkehle geformt. Hierdurch wird ein nahtloser Übergang von Wand zum Boden möglich und abgrenzende Raumlinien sind nicht mehr sichtbar. Als Unterlage hierfür verwenden wir eine einseitig hochgeklappte Tischtennisplatte. Sie ermöglicht es ausserdem aus einer erhöhten Position zu fotografieren, was das Arbeiten deutlich angenehmer macht. Den weißen Hintergrundstoff haben wir darauf mit Federklemmen weitgehend faltenfrei befestigt.

Radius Diagram

Für die Objektfotografie spielt die Beleuchtung eine zentrale Rolle. Um Tiefe zu erzeugen, wollen wir harte Schatten unterhalb der Buchstaben haben, müssen jedoch gleichzeitig darauf achten, dass sie frontal weiterhin korrekt ausgeleuchtet werden, ohne diese Schatten wieder aufzuweichen. Hierfür verwenden wir drei Strahler, die wir mit Hilfe eines Gestells direkt über den Buchstaben angebracht haben. Zusätzlich arbeiten wir mit zwei entfesselten Blitzen, die dafür sorgen, dass der Hintergrund deutlich stärker belichtet wird, um so eine nahezu durchgängige weisse Hintergrundfläche zu erreichen.

Für die Anordnung der Buchstaben berücksichtigen wir die übliche Blickrichtung von links nach rechts. Außerdem halten wir uns an die Regel, parallel zum Objekt zu fotografieren, um eine gleichbleibende Schärfe über das ganze Bild zu erreichen. Wir haben mit einer Brennweite von 30 mm im manuellen Modus mit ISO 100, einer Verschlusszeit von 1/80s und einer Blende von f/2,8 fotografiert.

Durch die sorgfältige Vorarbeit reduziert sich die Nachbearbeitung mit Adobe Lightroom und Photoshop auf ein Minimum. Die Buchstaben lassen sich nun mit vergleichsweise geringem Aufwand in Photoshop freistellen und erhalten zum Abschluss ihren Wasserfarben-Klecks.