Windows 7
Das aktuelle Client-Betriebssystem von Microsoft heißt Windows 7. Neben der Aktualisierung der grafischen Oberfläche und der gegenüber dem Vorgänger deutlich gestiegenen Geschwindigkeit sind bei der für Firmen wichtigen Enterprise Edition wichtige Sicherheitsfunktionen zum Datenaustausch und Verwaltungsmöglichkeiten hinzukommen:
Multilanguage User Interface: die Sprache des Betriebssystem kann nach der Installation geändert werden, um internationale Rollouts zu vereinfachen und dem Benutzer möglichst seine Muttersprache zu präsentieren.
SMB 2.1 und BranchCache: Daten werden einmal vom Server gelesen und dann gepuffert. Mit BranchCache werden auch Daten aus der Zentrale in einem Aussendienstbüro zum Lesen zwischengespeichert. Beides reduziert die notwendige Bandbreite; die Daten stehen den Mitarbeitern so schneller bereit.
Rights Management Services Client: Die Client-Komponenten für den Schutz von Firmendaten (Intellectual Properties) ist nun fester Bestandteil des Betriebssystems und kann von Anwendungen wie Microsoft Office verwendet werden.
DirectAccess: Erlaubt den vollwertigen Zugriff von jedem Ort der Welt auf das Unternehmensnetz. Rechner von mobilen Mitarbeitern können nun über Group Policies zentral konfiguriert werden und es erfolgt ein Domain Logon. Aufwendige VPN Client Lösungen können damit entfallen.
Bitlocker und Bitlocker To Go: Bitlocker erlaubt die Verschlüsselung von Festplatten und nun auch von USB-Laufwerken. Damit bleiben die Daten auch geschützt, wenn Notebooks oder USB-Sticks verloren gehen. Zentrale Wiederherstellungsfunktionen sind serverseitig implementiert.
Smart Card Support: Der Einsatz von Smart Cards für eine starke Benutzerauthentifizierung wird durch eine neue Minidriver-Spezifikation unterstützt. Auswahlmöglichkeiten für das Entsperren von Smart Cards und das Ändern der PIN wurden in den Dialog “Windows-Sicherheit” integriert (erreichbar über Strg-Alt-Entf).
Windows 7 als Client für zentral gehostete Anwendungen
Wir zeigen Ihnen wie man einen schlanken Windows-7-Client als Unternehmensbasis implementiert. Anwendungen können per Virtual Desktop Infrastructure, App-V oder über die Cloud bereitgestellt werden.